Feeds:
Artikel
Kommentare

Unser Lehrstuhl sucht ab dem 15.04.2012 eine(n) fleißige(n) Mitarbeiter(in) zur Verstärkung der Forschungsgruppe eLearning. Es handelt sich dabei um eine 50%-Stelle als wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in), die nach TV-L vergütet wird.

Welche Aufgaben wären mit der Stelle verbunden?

  • Unterstützung der Lehre (insb. im Bereich eLearning aber auch darüber hinaus in angrenzenden Bereichen der WI)
  • Beteiligung an der Forschung und an Projekten zur Weiterentwicklung der Kompetenzen des Lehrstuhls (vorwiegend im eLearning und Blended Learning sowie in Konvergenzthemen zum Wissensmanagement und zur Unternehmenskommunikation)

Welche Voraussetzungen sollte der Bewerber / die Bewerberin mitbringen?

  • Wissenschaflicher Hochschulabschluss (Diplom oder Master; am besten mit Schwerpunkt in Wirtschaftsinformatik)
  • Erwünscht sind ausgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen im eLearning/Blended Learning
  • Erwünscht sind zudem gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Selbstständigkeit, Teamfähigkeit sowie Interesse an Forschung und wissenschaftlichem Arbeiten sind sicher auch hilfreich.

Was bieten wir?

  • Möglichkeit zur Promotion zum Dr. rer. pol. (wird vom Lehrstuhlinhaber gefördert)
  • Reger wissenschaftlicher Austausch und die Arbeit in einem multidisziplinären Team
  • Gemeinsame Forschung/Publikationen
  • Unheimlich nette Kollegen :-)

Frauen sind übrigens ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Selbiges gilt auch für behinderte Menschen.

Solltet ihr Interesse haben, schickt uns bitte eure Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 03.02.2012 an:

TU Dresden, Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik insb. Informationsmanagement, Herrn Prof. Dr. Eric Schoop, 01062 Dresden bzw. eric.schoop@tu-dresden.de

Vom 30.11. bis  2.12.2011 fand in Berlin die 17. International Conference on Technology Supported Learning & Training (Online Educa) statt. Die Kombination einer Messe für digitale Lern- und Lehrangebote mit Plenarsitzungen, Präsentationen und Expertenrunden steckt hohe Erwartungen. Wir (Romy Wolff, TU Dresden  LS Wiim und Jana Riedel, HTW Dresden) besuchten die Messe und erhofften uns viele Anregungen für die eigenen Projekte. Leider wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Eine riesige Auswahl an Sitzungen stellte uns zunächst vor die Qual der Wahl. Die Sitzungsnamen versprachen viel, doch schon die Bezeichnungen der einzelnen Vorträge sorgten für lange Gesichter. Die erste Sitzung „Transforming Assessment Techniques Through Technology“ brachte inhaltlich keinen Erkenntniszuwachs, aber die Gewissheit, dass ein iPhone nicht ohne weiteres an einen Beamer passt …. Ein Lichtblick war die zweite Sitzung „Assessment to Drive Performance“, in der wir in einem spannenden wissenschaftlichen Vortrag erfuhren, wie die Vergessenskurze verlangsamt werden kann. Der Referent John Kleemann von Questionmark wirkte sehr überzeugend. Damit ging der erste Tag auf der Konferenz zu Ende. Voller Erwartung starteten wir in den zweiten Tag. Wir wählten die Sitzung „Social Media:  An Opportunity to Collaborate“. Einem interessanten Vortrag zur Erstellung von interaktivem Kursmaterial in Moodle folgten inhaltlich nicht nachvollziehbare und zum Teil sprachlich nicht verständliche Vorträge. Nach dem Mittagessen starteten wir in die zweite Sitzung: „Ensuring Quality of Learning Delivery“. Lauren Jensen von der Thompson Rivers University (Kanada) stellte 18 Erfolgsfaktoren vor, anhand denen E-Learning-Systeme verglichen werden können. Im letzten Vortrag der Sitzung stellte Deborah Arnold eine Plattform vor, auf der eigene E-Learning-Angebote anhand vorbereiteter Kriterien evaluiert werden können (www.sevaq.eu). Die Vorträge der letzten Sitzung „My Learning: My E-Portfolio“ enttäuschte, da die Vortragenden lediglich bereits vorhandene Software-Lösungen vorstellten, aber den Einsatz nicht reflektierten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mit einigen neuen Erkenntnissen nach Hause fuhren, unsere Erwartungen aber leider nicht erfüllt wurden.

Auch auf der Jahrestagung des Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen am 04. November 2011 stellten Jana Riedel (HTW Dresden) und Romy Wolff (TU Dresden) das Projekt Social Media Communication vor. Ziel war es, Interessenten zu finden, die das entwickelte Ausbildungsangebot zum Beispiel in der eigenen Lehre einsetzen möchten. Es ergab sich ein hochinteressantes Gespräch mit Frau Prof. Dr. Gabriele Berkenbusch, die über Auslandsbegleitung von Studierenden mit Hilfe eines E-Portfolios referierte. Sie war begeistert über das Konzept des Virtual Collaborative Learning (VCL) und die konkrete Umsetzung im vorgestellten Ausbildungsangebot zum Umgang mit Social Media.

Workshop on e-Learning 2011

Der diesjährige Workshop on E-Learning fand vom 24. bis 25. Oktober in Leipzig statt. Gemeinsam mit dem Zentrum für eLearning (Zfe) der Hochschule Zittau/Görlitz richtete die Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften der HTWK Leipzig den 9. Workshop on e-Learning (WEL ’11) an der HTWK Leipzig aus. Die Organisatoren schienen der Aufgabe jedoch nicht gewachsen zu sein. Die Informationen zum Workshop waren spärlich gesät, der eingereichte Beitrag erschien nicht im Tagungsband – Begründung: „Den haben wir vergessen“. Die Teilnehmerzahl war sehr gering und lieferte keine angemessene Plattform für unser Vorhaben, Kontakte zu knüpfen. Wir hielten unseren Vortrag zum Projekt Social Media Communication vor ca. 8 Interessierten. Es ergaben sich trotzdem interessante Fragen und Kontakte, die möglicherweise für einen weiteren Einsatz des Ausbildungsangebots verwendet werden können.

Am 08. September 2011 stellten Corinna Jödicke (TU Dresden) und Romy Wolff (TU Dresden) auf der GMW das Qualifikationsangebot, welches in einem vom ESF geförderten Projekt entwickelt wurde, vor. Inhaltlich geht es um Social Media als Lerngegenstand und Lernmethode. Die Teilnehmer erlernen durch E-Lectures Fachwissen zum Thema Social Media und wenden dieses bei der Bearbeitung einer Fallstudie an. Für die Kommunikation der Teilnehmer untereinander kommen ebenfalls Social Media zum Einsatz. Die Präsenz auf der Tagung wurde genutzt, um Kontakte zu möglichen Interessenten zu knüpfen, die das Ausbildungsangebot einsetzen wollen. Der Beitrag kann im Tagungsband nachgelesen werden.

Die internationale Konferenz IADIS fand dieses Jahr in Rom statt. Vom 20. bis 22. Juli 2011 waren Jana Riedel (HTW Dresden) und Romy Wolff (TU Dresden) Teilnehmer der Konferenz, um ein Ausbildungsangebot zum Umgang mit Social Media einem internationalen Publikum vorzustellen.

Am 26. und 27. Mai 2011 fand in Rostock die eLearning Baltics statt. In der Pre-Conference mit dem Thema: „Vom Projekt zum Produkt“ wurden interessante Erfahrungsberichte von Projekten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung vorgestellt. Die Beiträge der Konferenz waren praxisnah, verständlich und interessant gemischt. In einer Abendveranstaltung am Strand von Warnemünde konnte wunderbar Netzwerkarbeit mit Kollegen von anderen Hochschulen und Unternehmern geleistet werden. In einem gut besuchten Vortrag stellten Jana Riedel (HTW Dresden) und Romy Wolff (TU Dresden) die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Qualifikationsangebots mit dem Lerninhalt „Social Media“ vor. Das Angebot wurde im Rahmen des ESF-Projekts „Social Media Communication“ (Antragsnummer: 080949279) entwickelt.

Digital Life Camp 2011

Am 22. September fand in den Räumen der Fakultät Informatik zum 3. Mal das Digital Life Camp der T-Systems Multimedia Solutions GmbH statt. In mehreren parallelen Tracks (7!) bot die in ihren Ursprüngen als Barcamp angelegte Veranstaltung viele Einblicke in die Tätigkeits- und Forschungsfelder, mit denen sich die MMS aktuell beschäftigt. Das zentrale Thema lautete „Innovation“. Unter diesem Schlagwort fand eine Reihe von Vorträgen und Workshops statt, die sich u.a. mit den Themen Cloud Computing, Social Intranet, Online Marketing, Business Process Management, Second Life und natürlich (in einer Fülle von Varianten) Innovation beschäftigten.

Weiterlesen »

Auf der Fachkonferenz „Wissensgemeinschaften 2011“ vom 05. bis 08. September 2011 an der TU Dresden stellte Prof. Dr. Joachim Niemeier, Executive Consultant der centrestage AG und Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Stuttgart, in seiner Keynote „Soziale Lernplattformen auf dem Prüfstand: Trends, Erfahrungen und Rahmenbedingungen in Unternehmen“ am 07.09.11 die Frage nach dem Social Workspace der Zukunft: „Wie werden wir morgen arbeiten?“ 

Ausgehend von einer Statistik, wonach aktuell ca. 15 % der Arbeitsplätze in Unternehmen in der Produktion angesiedelt sind, 38 % sich mit Transaktion befassen und schon 47 % auf Kollaboration angewiesen sind, leitet er einen stark anwachsenden Bedarf in Unternehmen an Qualifikation ihrer Mitarbeiter im Umgang mit Sozial Media aus technischer, kommunikationskultureller und ökonomischer Sicht (Wertschöpfungsbeitrag) ab. Er fordert in diesem Zusammenhang von den Hochschulen, die Absolventen besser gerüstet im Wissen um die Potenziale von Social Media und in ihrer effektiven Nutzung zur kollaborativen Problemlösung in Projektarbeit in die Berufswelt zu entlassen. Die Unternehmen seien schon deutlich weiter in ihrer Erwartungshaltung als die Hochschulen (ihre Lehrenden) in der selbstverständlichen Nutzung Sozialer Medien.

Als Engpass für die schnelle Befähigung der Mitarbeiter in den Unternehmen zur Wissenskollaboration mit Sozialen Medien identifizierte Prof. Niemeier das Fehlen von 2.0 Lernbegleitern. Dieser Mangel an eTutoren könnte einer der Ansatzpunkte für eine intensive Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen in dieser spannenden Thematik sein.

Der Lehrstuhl für Informationsmanagement an der TU Dresden sieht sich mit seinem etablierten blended learning Ansatz auf Basis kollaborativer Projektarbeit im Virtuellen Klassenzimmer (VCL = virtual collaborative learning) und dessen Übertragung in Transferprojekten (SocialMedia Communication, Fallstudienverbund) durch diesen Vortrag bestätigt und gut aufgestellt.

Der Vortrag von Prof. Niemeier wird auf der Tagungsplattform in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden.

Erfreulicherweise ist es unserem Lehrstuhl gelungen, mit der Einreichung einer Bewerbung für unser Projekt „VCL-Transfer“ (2009-2010, Förderung durch das SMWK) beim Exzellenzwettbewerb eLearning (TU Dresden, Multimediafonds 2011) ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für die Fortsetzung der Aktivitäten unserer Arbeitsgruppe zu gewinnen.

Schreiben über Gewinn des Preisgeldes

Das gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Bärbel Fürstenau und Prof. Dr. Ralph Sonntag von der HTW Dresden durchgeführte Projekt „VCL-Transfer“ diente dem Erfahrungstransfer zur Organisation interaktiver Gruppenlernprojekte im Virtuellen Klassenzimmer (VCL-Projekte) anhand von Best Practice Mustern (Pattern). VCL-Projekte werden seit 2001 in der Lehre unseres Lehrstuhls eingesetzt und haben sich bereits in verschiedenen Veranstaltungskontexten bewährt.

VCL in der Lehre

Das Ziel des Projektes „VCL-Transfer“ bestand darin, Erfahrungen mit VCL in der Lehre in Form von Patterns zu dokumentieren und das Veranstaltungskonzept anderen Lehrenden sächsischer Hochschulen zugänglich zu machen. Im Ergebnis des Projektes konnte ein Katalog mit 21 Patterns dokumentiert und eine Patterngesamtstruktur entwickelt werden (http://tinyurl.com/vcltransfer), deren Qualität und Übertragbarkeit auf andere Bildungsinstitutionen an der HTW Dresden überprüft wurde.

Patterngesamtstruktur

Mit dem erhaltenen Preisgeld von 5.000 Euro ist es unserer Arbeitsgruppe möglich, offen gebliebene Lücken in der Pattern-Dokumentation zu schließen und die Internationalisierung dieses Dresdener Modells von Virtual Classroom Lernprojekten voranzutreiben. Die Umsetzung erfolgt voraussichtlich ab Juni/Juli diesen Jahres.

Entsprechend der eingereichten Vorhabensskizze sind u.a. folgende Aktivitäten geplant:

  • Vervollständigung der Patterns auf Grundlage der Erfahrungen unseres Lehrstuhls
  • Diskussion der dokumentierten Lösungen mit Kooperationspartnern aus der VCL-basierten Lehre (Uni Berlin und Uni Bochum)
  • Integration ggf. abweichender Erfahrungen der Kooperationspartner in die Dokumentation
  • Übersetzung der Patterndokumentation ins Englische
  • Bereitstellung aller Arbeitsergebnisse in einem international zugänglichen Wiki in deutscher und englischer Sprache

Ältere Artikel »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.