#dos08 – 1. Dresdner Open Space

Die T-Systems Multimedia Solutions hatte zum ersten Dresdner Open Space geladen und wir sind der Einladung gefolgt – mit unklaren Erwartungen. Open Space? So eine Art BarCamp? Richtig! Eine lockere Runde zum Ideenaustausch, in welcher von den Teilnehmern eingebrachte Ideen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht, Projekte angestoßen werden.

Hendrik Kalb beim intensiven Gespräch während der Vorstellungsrunde

Nach einer kurzen Ansprache des Veranstalters folgt ein Kennenlernspiel – such‘ dir jemand Unbekannten und diskutieren – zum Thema: Braucht Leistung Führung oder reichen Community-Strukturen zur Organisation? Ich erwischte André Engelhardt (? – zuständig für Innovation bei der T-Systems MMS), mit welchem sich ein  angeregtes Gespräch ergab. Unser Konsens: ohne Führung – eher nicht? Natural leader – schon eher, Führung durch Leistung – auch.

Anschließend verteilten sich die Teilnehmer auf diverse Sessions (Themen beim Blog des Dresdner Zukunftsforums). Ich nahm bei der „Enterprise 2.0 – Ein Versuch der Entmystifizierung“ teil, moderiert von Frank Schönefeld. Er versuchte gemeinsam mit dem Podium, den Begriff Enterprise 2.0 zu fassen und objektive Nutzen, Einsatzmöglichkeiten herauszustellen.

Sein Ansatzpunkt war ein selbstentwickeltes Modell, welches in verschiedenen Ebenen

  • Einsatzzwecke (Beziehungs-, Informations-, Zusammenarbeits- und ???-Management),
  • Wirkprinzipien und
  • spezifischen Nutzen benennen soll (eine Illustration habe ich leider nicht, bei Gelegenheit reiche ich diese aber nach).

Wenngleich das Modell in sich noch nicht stringent war, empfand ich es als geeignete Herangehensweise, um objektive Nutzpotenziale von Social Software zu explizieren. Meines Erachtens nach haderte es dabei vor allem an einer Abgrenzung der Begrifflichkeiten (Web 2.0 – Enterprise 2.0 – Social Software) und einer ungerichteten Suche nach Nutzpotenzialen. Zur Klärung der Begrifflichkeiten könnte es interessant sein, auf grundlegende Modelle der CSCW-Forschung zurückzugreifen; die Nutzpotenziale hingegen könnten sich offenbaren, indem man nicht ungerichtet Vorteile von Social Software im Unternehmen zu benennen versucht, sondern diese an den Einsatzzwecken ausrichtet.

Seinen Systematisierungsansatz will Frank Schönefeld in nächster Zeit auf Slideshare zur Verfügung stellen. Man kann also gespannt sein. @Frank Schönefeld: sofern noch Hilfe benötigt wird…

Nach einem Imbiss ging es zu den Nachmittagssessions über, die mich nicht vollständig mitreißen konnten. Der Nachmittag verlief sich in einem Abendbrot und einem abschließenden Chill-out im Arteum. Einige Impressionen des #dos08 finden sich bei FlickR und bei Twitter.

Alles in allem eine spannende Veranstaltung, deren Fortführung sich lohnt.

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