Spaces of Interaction: An Online Conversation on Improving Traditional Conferences

Heute um 16:00 Uhr meiner Ortszeit startete die kostenlose Online-Konferenz „Spaces of Interaktion“. Meine Ortszeit erwähne ich deshalb, da der erste Vortrag offiziell um 9:00 AM stattfand, aber eben GMT -6 und ich ohne Anreise und Jetlag teilnehmen konnte.

Wie der Titel schon sagt, beschäftigt sich die Konferenz mit der Verbesserung von (traditionellen) Konferenzen, wobei diese Verbesserung durch den Einsatz von Technologie erreicht wird bzw. werden soll.

Der erste Vortrag von Teemu Arina zum Thema „Using Social Technologies to Run Better Events“ beschäftigte sich auch gleich damit, welche Social Software man zur Unterstützung bei Konferenzen nutzen kann bzw. welche verschiedenen Konferenzformen (oder besser Eventformen) dadurch möglich sind. Eine sehr schöne Folie unterschied dabei zwischen virtuellen und nicht-virtuellen Events und deren Einordnung in eher Bottom-Up oder Top-Down bzw. statisch oder dynamisch organisierte Konferenzen.

Es fanden sich somit die komplette Palette von Barcamp bis traditionelle wissenschaftliche Konferenz wieder. Eine Konferenz wurde dann in eine Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungsphase unterteilt. In jeder Phase kann nun Social-Software zur Unterstützung zum Einsatz kommen. So ist es beispielsweise bei einer Bottom-Up-Vorgehensweise möglich, Termine und Themen über Doodle per Online-Abstimmung auszuloten. Der komplette Vortrag inklusive Chat ist auch bereits über die Konferenzseite verfügbar.

Die Übertragung der Konferenz erfolgt per Adobe Connect statt, welches dank DFN auch schon bei uns am Lehrstuhl zum Einsatz kam. Ein Video des Sprechers wurde nicht übertragen, vermutlich um die Bandbreite zu schonen. Es waren somit die Folien, die Teilnehmer und der Teilnehmer-Chat zu sehen sowie der Sprecher zu hören. Das war einerseits etwas anstrengend, da kein Video die Aufmerksamkeit gebunden und der Chat zur Ablenkung beigetragen hat (von störenden Präsenz-Kollegen ganz abgesehen 😉 ), andererseits war es spannend, die Gedanken anderer Teilnehmer während des Vortrages mitzuverfolgen. Bei einer Präsenz-Konferenz hingegen empfinde ich es meist als unhöflich (auch wenn es üblich ist), wenn die Teilnehmer mehr Zeit mit dem Blick auf ihren Handheld oder Laptop als auf den Dozenten verbringen.

Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass für die Konferenz weiterhin ein Social Networking Bereich bei Ning gestartet wurde. So richtig ist dieser (zumindest bei mir) noch nicht in Fahrt gekommen, aber evtl. liegt das daran, dass ich mir auf Konferenzen mit sowas sowieso schwer tue. 😉

Nun bin ich mal gespannt, ob ich den nächsten Vortrag um 22 Uhr zum Thema „PowerPoint is Tyranny“ von daheim aus per DSL verfolgen kann…

(…oder mich bis dahin immer noch im Büro rumtreibe)

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