Workshop Mensch & Computer: Enterprise 2.0

Was kann und wofür steht Enterprise 2.0? Auf der derzeitig stattfindenden Tagung Mensch und Computer in Berlin werden diese und weitere Themengebiete diskutiert. Dafür wurden Kurzvorträge vorgetragen und Fragestellungen aufgenommen, strukturiert und schließlich bearbeitet.Unser Lehrstuhl ist dort mit dem Thema „Wissenstransfer im Enterprise 2.0 managen“ vertreten, mit dem Ziel die Notwendigkeit von Wissensmanagement-Prozessen bei der Einführung und Auswahl von E2.0-Tools zu berücksichtigen. Es stellte sich deshalb frühzeitig heraus, dass eine alleinige funktionale Betrachtung (z. B. Was ist ein Blog und welche Features hat dieser) nicht ausreicht – Stichwort Featuritis. Vielmehr wird es notwendig sein zu schauen, was mit den Enterprise 2.0-Konzepten überhaupt erreichen werden kann,

  • welche Ziele und welche Aufgaben in Unternehmen unterstützen werden sollen.
  • Welche Nutzertypen sind vorhanden,
  • welche sozialen Profile/Awareness vorhanden (technik-affine Nutzer oder nicht) sind.

Diese und weitere Fragestellung wurden schließlich auf diesem Workshop besprochen. In den Diskussionen wurde häufig die Bedeutung des Wissensaustausches herausgestellt, auch wie ein Informationsrauschen zukünftig vermieden werden kann. Gerade die Gefahr wurden gesehen, dass zukünftig nur noch gebloggt und Inhalte in Wiki-Seiten per Copy&Paste hochgeladen wird. Wenn wir wüssten, was wir wissen wurde demnach umformuliert in „wenn wir nützten was wir wissen“. Hier sollte zukünftig mehr das Augenmerk das Wiederverwenden explizierter Inhalte liegen.

Zusätzlich hatte ich mich in die Gruppe „Typologisierung des Themas Enterprise 2.0“ eingetragen, um besser zu verstehen, was alles zu diesem Forschungsfeld gehört und wo eine Abgrenzung zu bspw. Wissensmanagement, Web 2.0 oder ähnliches liegt. Es geht mir hier gerade darum, nicht nur Lösungen (Tools) darzustellen, sondern vielmehr eine Einordnung zu erreichen, welche Probleme mit welchen E2.0-Maßnahmen gelöst werden können. In den Diskussionen auch mit Hendrik ist schließlich klar geworden, dass eine begriffliche Einordnung und Definition von Enterprise 2.0 und auch von Social Software notwendig ist und vorgenommen werden muss (dies ist aktuell durchaus nicht einheitlich vorhanden). Erst dadurch ist eine Ab- und Eingrenzung der viele Anwendungen möglich. Schließlich können den Nutzern dann auch klarere Potenziale und Nutzenaspekte geliefert werden.

Advertisements

Antworten

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s