Rapid Authoring meets Web 2.0: Persönliche Lern- und Präsentationsumgebungen auf Basis lehr-/lernstromgesteuerte Mashups

(MKWI 2010, Stefan Hausmann)

Hier war der Grund für die Aufzeichnung und Einsatz von eLectures sehr pragmatisch: der größte Hörsaal der Uni (Erlangen-Nürnberg)  hat nicht mehr für die Menge der Studierenden ausgereicht. Der Lehrstuhl (Wirtschaftsinformatik II) benutzt eine Eigenentwicklung auf Flash-Basis. Stefan Hausmann begründet die Entscheidung für und die Beibehaltung von der Eigenlösung mit Einschränkungen existierender Lösungen, insbesondere Mangel an Austauschmöglichkeiten. Stefan Hausmann erklärt den Produktionsprozess (leider nicht viel zu sehen, da alles sehr klein). Weil beim der einfachen Bereitstellung die Studierenden „alleine lässt“, sollten die aufgenommenen eLectures in einer Web 2.0-Umgebung zur Verfügung gestellt werden. Dies soll mit Hilfe von Mash-Ups, als maßgeschneiderten Lernumgebungen erreicht werden.

Der Ansatz finde ich auf jeden Fall toll! Warum immer was neues entwickeln, wenn schon so viel da ist? Personal Learning Environment lässt grüßen. Ich könnte mir gut Vorstellen, eine solche Umgebung im Rahmen unserer Veranstaltungen anzuwenden. Leider gibt es hier leider bisher nur ein Konzept und einen Prototypen.

Die Diskussion wirft die bekannten Fragen zur Nutzerakzeptanz und -motivation auf. Wie immer fehlt mir hier das Nachdenken über das Nutzen für den Lerner. Auch das Thema der Aufwands für Lehrkräfte ist problematisch. Das Produktionsprozess versucht die Bereitstellung möglichst aufwandsfrei zu gestalten. Bei der Planung wird aber sicherlich extra Aufwand anfallen. Schließlich muss man auch als Dozent umdenken.

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