Einsatz und Nutzung von Social Software in kooperativen Forschungsprojekten

(MKWI 2010, Vortragender: Christoph Lattemann)

Das Ziel des Beitrags (Volltext hier) war es zu analysieren, in wie fern Social Software in Forschungsprojekten eingesetzt wird. Erfahrungen aus durchgeführter Meta-Analyse bei Unternehmen zeigt, das Unternehmen meist Blogs und Wikis nutzen. Wie sieht es in der Forschung aus? Der Beitrag reiht sich somit in die collaboratory-Forschung. Es handelt sich dabei um eine deskriptive Untersuchung. Der Begriff „Forschungsprojekte“ wird als Forschungsverbundsprojekt bei DFG operationalisiert. Aus dieser Population wurde eine Zufallsstichprobe von 584 Projekten gezogen, brauchbare Fragebogen am Ende betrugen 84 (finde ich recht wenig – Schade). Die Autoren kommen zu interessanten (wenn nicht ganz überraschenden) Ergebnissen. Der Beitrag zeigt klar, dass wir hier am Anfang der Forschung stehen. Den Autoren waren die Grenzen ihrer Untersuchung klar. Die Diskussion hat stark die Mängel oder besser gesagt fehlende Informationen Studie kritisiert. Das sah ich ein wenig anders: Die Studie, als Online Umfrage, war sicherlich nicht das ideale Instrument, aber es was ein Einfang und ein Sicht. Sicherlich muss sie weiter Ergänzt werden durch weitere Forschung, sowohl qualitativ als auch quantitativ.

Liefert auf jeden Fall interessante methodische sowie inhaltlich Ansätze. Kann ich nur empfehlen

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2 Gedanken zu „Einsatz und Nutzung von Social Software in kooperativen Forschungsprojekten“

  1. Nun habe ich die Herangehensweise zwar nicht so ganz kapiert, kann ja aber noch werden :-). Habt noch eine beschauliche Frühlingszeit (wenn überhaupt 🙂 und schönen Gruß, Jessica Eppler

  2. # Positive Wirkung des Beitrags: Kommunikation des Themas
    # Verbesserungswürdig:
    ## DFG Grundlagenforschungsprojekte = falsche Plattform zur Datenerhebung (weil i.d.R. langfristige Projekte mit langer Vorlaufzeit und bereits eng verknüpften Forscherteams (in geringer Anzahl)
    ## zu allgemeiner Ansatz, es müssten differenziert werden
    ### Ziele/Funktionalitäten bestimmter Social SW Anwendungen
    ### Phasen der Forschungskooperation mit identifizierbaren Prozessen und Funktionen/Zielen
    ### also eine bessere Granularität.
    # Fazit: die Diskussion an unserem Lehrstuhl erscheint mir bereits fokussierter – allerdings eben explorativ und (noch) ohne das „Hinterland“ einer solchen empirischen Untersuchung

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