SocialNetworkingMirror (TM) – Einsatz halböffentlicher Touchscreens als ubiquitäre Benutzungsschnittstelle für Social Networking Services

(MKWI 2010, Vortragender: Florian, Ott)

Die Arbeit der Autoren stellt sich dem Problem der Partizipation in Social Networking. Es zeigt sich, das in SNS existierende Kontakte einfach „digitalisiert“ werden – es werden also weniger neue Kontakte, anhand von Kompetenzen neu geknüpft. Auch erfolgt die Kontaktaufnahme eher „abgekapselt“ und asynchron. Das Autorenteam versucht Social Networking wieder zu einem zwischenmenschlichen Geschehen zu machen, durch den Einsatz von Touch Screens. Die Kontaktaufnahme soll dabei abseits des Arbeitsplatzes stattfinden, im Rahmen vom informellen Austausch. Das klingt ein wenig futuristisch. Das Team hat ein solches SocialNetworkingMirror bei der Webinale 2009 als Feldtest eingesetzt. Dieser Test zeigte, dass Interesse vorhanden war und scheinbar auch zum verstärkten Interesse am Social Networking geführt hat. Florian Ott präsentierte interessante Fragen, die das Team bewegen, z.B. Frage der Usability (wie soll diese definiert werden? wie misst man sie?) Auf jeden Fall ein interessanter Einblick. Was bei mir hauptsächlich blieb war der Wunsch, so ein Mirror selbst auszuprobieren :-).

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Ein Gedanke zu „SocialNetworkingMirror (TM) – Einsatz halböffentlicher Touchscreens als ubiquitäre Benutzungsschnittstelle für Social Networking Services“

  1. Die Aussage das in SNS existierende Kontakte einfach “digitalisiert” werden halte ich fuer zu generisch. SNS wie XING, Linked oder Facebook (um nur einige Beispiele zu nennen) werden sicherlich hauptsaechlich genutzt um bestehende Kontakte zu pflegen. Wie schaut es jedoch mit expliziet themenbezogenen SNS aus. Ich kann aus eigener Erfahrung ( http://elearningethiopia.ning.com ) das in themenbezogenen SNS ganz gewiss eine Menge neuer Kontakte geknuepft werden.

    Ob Touchscreens oder besser public terminal solutions Potential zur Verbesserung des zwischenmenschlichen Geschehens haben erscheint mir ebenfalls fragwuerdig. Logischer erscheint mir da der Einsatz von mobilen Endgeraeten als clients fuer SNS. Hierzu muss ich jedoch erstmal den original-Artikel lesen.

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