2. Symposium eLearning an Hochschulen – Sind die Lehrjahre vorbei?

Am 09./10.03.2010 fand das 2. eLearning-Symposium an der TU Dresden statt, bei dem es jede Menge interessanter Workshops zu den Themen eAssessment, eLectures, IT-Infrastrukturen, Supportstrukturen sowie zu Kooperative Angebote und Studieren 2.0 gab. Auch unser Lehrstuhl stellte in einer Poster-Session aktuelle Projekte vor.

(Foto MZ/Lutz Liebert)
Paul Kruse (Foto MZ/Lutz Liebert)

Paul Kruse berichtete über das momentan noch laufende Projekt iAssess.sax, welches den Bereich elektronischer Verfahren der Leistungsmessung und -beurteilung umfasst.

Sylvie Meyer präsentierte das in 2009 beendete Projekt eLSA-WiWi, das sich mit dem eLearning-Service Ausbau (insbesondere das professionelle u. standardisierte Erstellen von eLectures) an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften beschäftigte.

Sylvie Meyer (Foto MZ/Lutz Liebert)

Das dritte eLearning-Projekt VCL-Transfer, welches gemeinsam mit dem Projektpartner Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik durchgeführt wird, wurde von Kati Haufe vorgestellt. Dabei handelt es sich um den Transfer von Erfahrungswissen der seit 2001 vom Lehrstuhl Informationsmanagement durchgeführten Virtual Collaborative Learning (VCL)-Veranstaltungen für andere Lehrende/Institutionen . Dieses wurde in Form von Pattern (Best Practice Muster) im OPAL-Wiki dokumentiert.

Kati Haufe (Foto MZ/Lutz Liebert)

Weiterhin fand eine Keynote von Gabi Reinmann mit dem Titel „Kino fällt aus: Erfahrungen und Folgerungen aus einem Pilotprojekt zur mediendidaktischen Umgestaltung einer Vorlesung“ statt. Das Vorlesungskonzept war äußerst interessant. Der Ausgangspunkt ihrer Lehrveranstaltungsumgestaltung war, dass die meisten Studierenden sich nur mit den Vorlesungsfolien auf die Prüfung vorbereiten und es kaum Anreize für sie gibt zusätzliche Readings zu lesen. Aus diesem Grund setzte Prof. Reinmann die Kombination von Podcasts, Texten, Präsenz-Tutorien und Wiki-Arbeit ein. Dabei hören die Studenten sich ein Zwiegespräch zwischen Dozent und einem Unternehmer an, welches auf die zugehörigen Texte zu einem bestimmten Thema/Problematik hinführen. Die Inhalte aus den Readings werden dann als Art Frage-Antwort-Spiel in ein Wiki eingepflegt, welches vom Dozenten kontrolliert und ggf. verbessert wird. Aus diesem Pool an Fragen/Antworten wird am Ende die Klausur konzipiert. Somit ist die Prüfungsvorbereitung für die Studenten weniger mühsam, da sie nur noch einmal alles wiederholen müssen. Zusätzlich fanden auch Tutorien statt, wo Übungen in Kleingruppenarbeit zu den Themen abgehalten wurden und noch offene Fragen geklärt werden konnten. Weiteres kann hier nachgelesen werden.

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Ein Gedanke zu “2. Symposium eLearning an Hochschulen – Sind die Lehrjahre vorbei?”

  1. Na, das klingt ja nach einer gelungenen Veranstaltung. Glückwunsch. 🙂 Ich hoffe, dass es auch gut besucht war.

    P.S. Der Paul sieht so schnieke auf dem Bild aus… (hihi)

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