Unternehmen benötigen Social Media kompetente Absolventen – Ein Auftrag an die Hochschulen

Auf der Fachkonferenz „Wissensgemeinschaften 2011“ vom 05. bis 08. September 2011 an der TU Dresden stellte Prof. Dr. Joachim Niemeier, Executive Consultant der centrestage AG und Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Stuttgart, in seiner Keynote „Soziale Lernplattformen auf dem Prüfstand: Trends, Erfahrungen und Rahmenbedingungen in Unternehmen“ am 07.09.11 die Frage nach dem Social Workspace der Zukunft: „Wie werden wir morgen arbeiten?“ 

Ausgehend von einer Statistik, wonach aktuell ca. 15 % der Arbeitsplätze in Unternehmen in der Produktion angesiedelt sind, 38 % sich mit Transaktion befassen und schon 47 % auf Kollaboration angewiesen sind, leitet er einen stark anwachsenden Bedarf in Unternehmen an Qualifikation ihrer Mitarbeiter im Umgang mit Sozial Media aus technischer, kommunikationskultureller und ökonomischer Sicht (Wertschöpfungsbeitrag) ab. Er fordert in diesem Zusammenhang von den Hochschulen, die Absolventen besser gerüstet im Wissen um die Potenziale von Social Media und in ihrer effektiven Nutzung zur kollaborativen Problemlösung in Projektarbeit in die Berufswelt zu entlassen. Die Unternehmen seien schon deutlich weiter in ihrer Erwartungshaltung als die Hochschulen (ihre Lehrenden) in der selbstverständlichen Nutzung Sozialer Medien.

Als Engpass für die schnelle Befähigung der Mitarbeiter in den Unternehmen zur Wissenskollaboration mit Sozialen Medien identifizierte Prof. Niemeier das Fehlen von 2.0 Lernbegleitern. Dieser Mangel an eTutoren könnte einer der Ansatzpunkte für eine intensive Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen in dieser spannenden Thematik sein.

Der Lehrstuhl für Informationsmanagement an der TU Dresden sieht sich mit seinem etablierten blended learning Ansatz auf Basis kollaborativer Projektarbeit im Virtuellen Klassenzimmer (VCL = virtual collaborative learning) und dessen Übertragung in Transferprojekten (SocialMedia Communication, Fallstudienverbund) durch diesen Vortrag bestätigt und gut aufgestellt.

Der Vortrag von Prof. Niemeier wird auf der Tagungsplattform in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden.

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