Digital Life Camp 2011

Am 22. September fand in den Räumen der Fakultät Informatik zum 3. Mal das Digital Life Camp der T-Systems Multimedia Solutions GmbH statt. In mehreren parallelen Tracks (7!) bot die in ihren Ursprüngen als Barcamp angelegte Veranstaltung viele Einblicke in die Tätigkeits- und Forschungsfelder, mit denen sich die MMS aktuell beschäftigt. Das zentrale Thema lautete „Innovation“. Unter diesem Schlagwort fand eine Reihe von Vorträgen und Workshops statt, die sich u.a. mit den Themen Cloud Computing, Social Intranet, Online Marketing, Business Process Management, Second Life und natürlich (in einer Fülle von Varianten) Innovation beschäftigten.

Während sich meine Anwesenheit auf einige wenige der insgesamt 41 Vorträge beschränkte, nutzten die Teilnehmer die Fülle an Themen und Tracks, um sich mit Kollegen oder externen Referenten über Trends und Entwicklungen auszutauschen. Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung ist die Einbindung der MMS-eigenen Doktoranden und damit die Verknüpfung der hauseigenen Forschungsgebiete mit dem Rest des Unternehmens. So begann für mich der Morgen (nach der Begrüßung durch Dr. Frank Schönefeld) mit einem Vortrag zu Anwendungsmodi von Wikis, vorgestellt durch Dada Lin (Industriepromovend bei der MMS und am LSWIIM). Wie sich im Vortrag und in der anschließenden Diskussion zeigte, ist Wiki nicht immer gleich Wiki. Die möglichen Einsatzszenarien birgen sehr unterschiedliche Anforderungen, die den Erfolg der Technologie maßgeblich beeinflussen. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, kann sich gern an Dada Lin wenden (oder einfach im Februar zur MKWI kommen – dort darf Dada das Thema hoffentlich etwas ausführlicher vorstellen).
Mein zweiter Vortrag, zum Thema Kundenservice mit Social Software aus dem Track market-driven Innovation, lieferte ein z. T. recht zwiespältiges Resümee zum Einsatz von Twitter und Facebook im Kundenservice von T-Online. Andreas Bock von der DT AG gab hierzu einen pointenreichen Einblick in die Höhen und Tiefen einer twitter-gestützten Support-Plattform. Es empfiehlt sich, selbst mal einen Blick in den Twitter-Stream von #telekom_hilft oder die Facebook-Präsenz (facebook.com/telekomhilft) zu werfen. Quintessenz des Vortrags war für mich, dass die Telekom den Erfolg dieses Vorstoßes nicht an Twitter-Followern bemisst, sondern an der sozialen Interaktion.

Der Rest meines Besuchs war bestimmt durch spannende Diskussionen und der Erkenntnis, dass die Forschung an der Universität der Forschung in der MMS in vielerlei Hinsicht ähnelt (und dass unheimlich viele bekannte Gesichter inzwischen ihr Lohn und Brot in der Riesaer Straße verdienen).

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