Besuch der 17. Online Educa Berlin

Vom 30.11. bis  2.12.2011 fand in Berlin die 17. International Conference on Technology Supported Learning & Training (Online Educa) statt. Die Kombination einer Messe für digitale Lern- und Lehrangebote mit Plenarsitzungen, Präsentationen und Expertenrunden steckt hohe Erwartungen. Wir (Romy Wolff, TU Dresden  LS Wiim und Jana Riedel, HTW Dresden) besuchten die Messe und erhofften uns viele Anregungen für die eigenen Projekte. Leider wurden die Erwartungen nicht erfüllt.

Eine riesige Auswahl an Sitzungen stellte uns zunächst vor die Qual der Wahl. Die Sitzungsnamen versprachen viel, doch schon die Bezeichnungen der einzelnen Vorträge sorgten für lange Gesichter. Die erste Sitzung „Transforming Assessment Techniques Through Technology“ brachte inhaltlich keinen Erkenntniszuwachs, aber die Gewissheit, dass ein iPhone nicht ohne weiteres an einen Beamer passt.

Ein Lichtblick war die zweite Sitzung „Assessment to Drive Performance“, in der wir in einem spannenden wissenschaftlichen Vortrag erfuhren, wie die Vergessenskurze verlangsamt werden kann. Der Referent John Kleemann von Questionmark wirkte sehr überzeugend. Damit ging der erste Tag auf der Konferenz zu Ende.

Voller Erwartung starteten wir in den zweiten Tag. Wir wählten die Sitzung „Social Media:  An Opportunity to Collaborate“. Einem interessanten Vortrag zur Erstellung von interaktivem Kursmaterial in Moodle folgten inhaltlich nicht nachvollziehbare und zum Teil sprachlich nicht verständliche Vorträge.

Nach dem Mittagessen starteten wir in die zweite Sitzung: „Ensuring Quality of Learning Delivery“. Lauren Jensen von der Thompson Rivers University (Kanada) stellte 18 Erfolgsfaktoren vor, anhand denen E-Learning-Systeme verglichen werden können.

Im letzten Vortrag der Sitzung stellte Deborah Arnold eine Plattform vor, auf der eigene E-Learning-Angebote anhand vorbereiteter Kriterien evaluiert werden können (www.sevaq.eu). Die Vorträge der letzten Sitzung „My Learning: My E-Portfolio“ enttäuschte, da die Vortragenden lediglich bereits vorhandene Software-Lösungen vorstellten, aber den Einsatz nicht reflektierten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mit einigen neuen Erkenntnissen nach Hause fuhren, unsere Erwartungen aber leider nicht erfüllt wurden.

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