Erfolgreicher studentischer Beitrag aus Forschungsseminar auf Ge-NeMe Konferenz 2019

Im Rahmen des Forschungsseminars der Professur arbeiten jedes Semester Gruppen von Studierenden an wissenschaftlichen Papers. Ziel ist die Erabeitung einer wissenschaftlichen Publikation, welche im Anschluss auf einer Konferenz eingereicht wird.

Im Fokus des Forschungsseminar stand dieses Mal die 22. Konferenz „Gemeinschaften in Neuen Medien (GeNeMe)“. Im Seminar beforschten Jonathan Kurz und Maria Dörl unter Anleitung von Alexander Clauss inhaltsanalytisch 100 Reflektionsberichte, die von Studierenden nach Abschluss von virtuellen Gruppenarbeiten verfasst wurden. Die Untersuchung wurde durch die folgenden Forschungsfragen geleitet:

  • „Auf welche Kriterien legen die Studierenden bei der virtuellen kollaborativen Zusammenarbeit besonderen Wert?“
  • „Welche Handlungsempfehlungen lassen sich anhand dieser Kriterien zur Verbesserung von virtuellen Lehr- und Lernarrangements für die Kursverantwortlichen ableiten?“

Die Ergebnisse des Beitrages „Kritischer Perspektivenwechsel im virtuellen Klassenzimmer – Charakteristika einer erfolgreichen virtuellen Zusammenarbeit aus Studierendensicht“ weisen darauf hin, dass im gesamten Gestaltungsprozess kollaborativer Lehr-Lernarrangements ein besonderer Fokus auf die Unterstützung der gruppenbezogenen Kriterien gelegt werden sollte.

Die adäquate Umsetzung der abgeleiteten Handlungsempfehlungen kann dazu beitragen, die virtuelle kollaborative Zusammenarbeit der Studierenden zu verbessern und so den Erfolg und die Akzeptanz des Lehr-Lernarrangements steigern. Weiterhin liefern die Empfehlungen einen Rahmen für die Gestaltung von virtuellen, kollaborativen Lehr-Lernarrangements und geben Lehrverantwortlichen deutliche Anhaltspunkte, die in der organisatorischen Kommunikation hervorgehoben werden sollten. Die Ergebnisse zeigen stellenweise deutliche Unterschiede zwischen BA- und MA-Studierenden, die bei der Gestaltung berücksichtigt werden sollten.

Der Beitrag wurde auf der GeNeMe Konferenz angenommen und von Maria Dörl vorgestellt. Dabei lieferte er die Grundlage für eine anschließende tiefgreifende, weiterführende, wissenschaftliche Diskussion.

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