Enterprise 2.0 – A paradigm shift

 

e20_2014

Short before 09:00 PM, the last session today was finished. Wissam talked about:

  • The paradigm shift in E2.0
  • Social Software in E2.0
  • Change of technical tools and
  • Collaboration in E2.0
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Unternehmen benötigen Social Media kompetente Absolventen – Ein Auftrag an die Hochschulen

Auf der Fachkonferenz „Wissensgemeinschaften 2011“ vom 05. bis 08. September 2011 an der TU Dresden stellte Prof. Dr. Joachim Niemeier, Executive Consultant der centrestage AG und Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Stuttgart, in seiner Keynote „Soziale Lernplattformen auf dem Prüfstand: Trends, Erfahrungen und Rahmenbedingungen in Unternehmen“ am 07.09.11 die Frage nach dem Social Workspace der Zukunft: „Wie werden wir morgen arbeiten?“ 

Ausgehend von einer Statistik, wonach aktuell ca. 15 % der Arbeitsplätze in Unternehmen in der Produktion angesiedelt sind, 38 % sich mit Transaktion befassen und schon 47 % auf Kollaboration angewiesen sind, leitet er einen stark anwachsenden Bedarf in Unternehmen an Qualifikation ihrer Mitarbeiter im Umgang mit Sozial Media aus technischer, kommunikationskultureller und ökonomischer Sicht (Wertschöpfungsbeitrag) ab. Er fordert in diesem Zusammenhang von den Hochschulen, die Absolventen besser gerüstet im Wissen um die Potenziale von Social Media und in ihrer effektiven Nutzung zur kollaborativen Problemlösung in Projektarbeit in die Berufswelt zu entlassen. Die Unternehmen seien schon deutlich weiter in ihrer Erwartungshaltung als die Hochschulen (ihre Lehrenden) in der selbstverständlichen Nutzung Sozialer Medien.

Als Engpass für die schnelle Befähigung der Mitarbeiter in den Unternehmen zur Wissenskollaboration mit Sozialen Medien identifizierte Prof. Niemeier das Fehlen von 2.0 Lernbegleitern. Dieser Mangel an eTutoren könnte einer der Ansatzpunkte für eine intensive Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen in dieser spannenden Thematik sein.

Der Lehrstuhl für Informationsmanagement an der TU Dresden sieht sich mit seinem etablierten blended learning Ansatz auf Basis kollaborativer Projektarbeit im Virtuellen Klassenzimmer (VCL = virtual collaborative learning) und dessen Übertragung in Transferprojekten (SocialMedia Communication, Fallstudienverbund) durch diesen Vortrag bestätigt und gut aufgestellt.

Der Vortrag von Prof. Niemeier wird auf der Tagungsplattform in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden.

International Conference on Knowledge Management KMAP 2010 Asia and Pacific

Vom 16. bis 18. September 2010 fand die „5th International Conference on Knowledge Management Asia and Pacific (KMAP 2010)“ statt. Ort der Konferenz war Xian, die ehemalige und erste Hauptstadt von China.

Tagungs-/Progammkomitee:

Die Organisation der Tagung wurde von der Xian Jiaotong University und der Polytechnic University Hong Kong durchgeführt. Zusätzlich hatte die Schirmherrschaft das Knowledge Management & Innovation Research Center (KMIRC), welches durchaus in der internationalen Publikationslandschaft für Wissensmanagement (WM) einen renommierten Namen besitzt. Auf die Tagung selbst bin ich durch Facebook aufmerksam geworden, da KMIRC dort rege Informationen austauscht.

Weiterhin möchte ich zu einigen Ehrenmitgliedern der Veranstaltung kurz eingehen. Hauptverantwortlich für die Tagung war under anderem Chairmen W.B. Lee, Professor und Direktor KMIRC und Council Member of the International Society of Knowledge and System Science. Er lehrt verschiedene Kurse zum knowledge engineering and management, technology und innovation management an der Polytechnischen Universität Hong Kong. Eine ausführliche Publikationsliste befindet sich hier. Weiterhin ist als renommiert anzusehen Prof. Leif Edvinsson, Präsident des „The New Club of Paris“, welcher sich zum Ziel setzt, Absichten, Rahmenbedingungen und Grundlagen zur Wissensgesellschaft (knoweldge society and economy) zu entwickeln. Dieser Verein begann ab 2007 gezielt mit der Nachwuchsförderung und Förderung von PhD-Vorhaben im Bereich von WM. Ebenfalls Schirmherr ist Eric Sveiby (jedoch nicht anwesend), Professor für Wissensmanagement an der Hanken Business School, Finnland. Er gilt als Gründervater von Wissensmanagement und ist international durch eine Vielzahl von Konzepten anerkannt. International Conference on Knowledge Management KMAP 2010 Asia and Pacific weiterlesen

CfP zur 6. Konferenz Professionelles Wissensmanagement in Innsbruck 2011

In Innsbruck findet nächstes Jahr vom 21. bis zum 22. Februar die 6. Konferenz „Professionelles Wissensmanagement – Vom  Wissen zum Handeln“ statt. Bei Interesse können dazu bis zum 24. Oktober 2010 Beiträge zum Thema „Knowing 2.0 – Leitet Enterprise 2.0 eine neue Generation des Wissensmanagements ein?” eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Call for Paper finden Sie auf der Website des Lehrstuhls für Informationsmanagement der TU Dresden.

Workshop Mensch & Computer: Enterprise 2.0

Was kann und wofür steht Enterprise 2.0? Auf der derzeitig stattfindenden Tagung Mensch und Computer in Berlin werden diese und weitere Themengebiete diskutiert. Dafür wurden Kurzvorträge vorgetragen und Fragestellungen aufgenommen, strukturiert und schließlich bearbeitet. Workshop Mensch & Computer: Enterprise 2.0 weiterlesen

Wir leben und arbeiten – anders!

Wir googeln und wir twittern. Wir chatten und bloggen. Wir versenden Kalendereinträge und führen Meetings online. Ganz selbstverständlich! Und ob das berufliche Aktivitäten oder Private sind, wird nicht mehr unterschieden. Die Kommunikation hat sich verändert, und damit die Arbeitswelt und das private Leben!

Aktuell gibt es immer wieder Beiträge zu den verschiedensten Themen im Bereich digitaler Vernetzung, IT-Revolution im Alltag oder der vernetzen Gesellschaft. Alle Berichte haben gemeinsam, dass der Fortschritt im Bereich der IT-Technologien und der Umgang mit dem steigenden Informationsumfang beschrieben werden. Ebenfalls gemeinsam ist der Trend zu neuen Kommunikationsformen, die sich aus den technischen Entwicklungen ableiten lassen. Interessant dabei ist, dass einerseits der Umgang aus der Arbeitswelt in unser Privatleben Einzug hält: wir schicken heute genauso Terminanfragen an Freunde oder Familie, um eine Feier zu planen oder organisieren ein Klassentreffen durch Onlineabstimmung.

Auf der anderen Seite werden immer häufiger „neue“ Kommunikationsmittel und -anwendungen in Unternehmen eingesetzt, um den Austausch von Wissen und Informationen untereinander zu beschleunigen bzw. erst zu ermöglichen. Darunter zähle ich zu aller erst die Instant-Messaging- oder Chat-Kommunikation, die im Privaten durch ICQ, MSN-Messager oder iChat eher dem Austausch von Informationen zwischen Freunden oder Familie vorbehalten war. Gerade im Wissensmanagementbereich wird diese Form der Zusammenarbeit und Abstimmung immer wieder für Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung als Maßnahme vorgeschlagen, um den Wissensfluss zwischen Mitarbeitern zu optimieren.

Darüber hinaus haben sich Social Communities in der Gesellschaft, vornehmlich bei sogenannten Digital Natives oder Millennials, etabliert. Dabei ist aber auch hier ein Trend zu sehen, dass nicht nur fest definierte Gruppen, wie Studenten sich in StudiVZ oder im Facebook vernetzen, sondern auch immer breitere Personenkreise, die nicht originär zu den Digital Natives zu zählen sind, sich im Netz sozialisieren, also gewollt digitale Spuren im Netz hinterlassen. Das Anlegen von persönlichen Profile und Lebensläufe, Austausch von Urlaubesfotos mit Freunden und Bekannten oder einfach alte Schulfreunde aufstöbern und mit ihnen „chatten“. Beispiele sind hier XING zur Karrierevernetzung, Stayfriends um mit Schulkameraden in Kontakt zu bleiben oder Flickr zum Austausch von Urlaubsfotos.

Das aktuelle Thema der diesjährigen CEBIT 2009 lautet deshalb „Webciety“ und thematisiert gerade diese vernetzte Gesellschaft, quasi die „Netzgesellschaft“. Und so steht das Thema, laut FTD zu Webciety noch in den Startlöchern, da gerade erst die mobile Internetnutzung und Kommunikation begonnen hat. Einen wesentlichen Beitrag dazu hat nicht zuletzt das Apple iPhone gegeben, da es durch Bildschirmgröße und einer ausgeklügelten Benutzereingabe das mobile Internet erst massentauglich gemacht hat. Auf der diesjährigen Telekommunikationsmesse in Barcelona, die gerade zu Ende gegangen ist, ein Slogan zu entnehmen: „Alle kopieren das iPhone.“, was den Trend zur mobilen Internetnutzung weiter vorantreiben wird! Wachstumsraten auch aus Entwicklungsländern von 2800% im Bereich von Webseitenabrufe vom Handy, zeigen deutlich die Entwicklung auf. Und bezogen auf die Social Communies ist gerade der nächste Hype geboren, quasi die mobile allways-on social community durch Nutzung der Ortsinformationen von und über Mobiltelefone (u. a. peperonity, aka-aki, zyb).

Aber was haben diese Entwicklungen, insbesondere die stetige Vernetzung und die steigende Mobilität, nun für Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt und somit auch auf unsere Freizeit? Dies beschreibt ein Artikel aus der brand eins [1] recht eindrucksvoll. Wir werden, so der Artikel, neue Benutzer- und Spracheingaben bei den Endgeräten vorfinden und nutzen. Benutzeroberflächen werden an Wände projiziert und mit den Händen und Gesten gesteuert und somit die Tastatur und Maus ersetzen [Podcast]. Die Multitouch-Eingaben heutiger Mobiltelefone beweisen diese Entwicklung. Wir werden neue Kommunikationswege nutzen, um mit Kollegen per Video-Chat gleichzeitig an Dokumenten und Präsentationen arbeiten (u. a. Adobe Connect, iwork.com, MS Skydrive, Google Docs u.v.m.)

Dies führt aber auch zu organisatorischen Veränderungen der Arbeitswelt, die aktuell u. a. unter Wegfall von Kernarbeitszeiten, Tele-Arbeit und Desk-Sharing beschrieben werden können. Und so wird derzeit in Business-Lounges auf Flughäfen oder Bahnhöfen, beim Kunden direkt am Schreibtisch oder von zu Hause aus gearbeitet. Und durch das ständig erreichbar sein, ist es dann auch nicht mehr notwendig, im Büro die „Zeit abzusitzen“.

Auch hier geht der Trend von Kernarbeitszeiten über Gleitarbeitzeit hinzu Vertrauensarbeitszeiten (bspw. bei SAP, in der Stadtverwaltung Wolfsburg). Vorteil dieser Überlegung scheint die bescheinigte Mehrarbeit der Mitarbeiter zu sein, wie das Kölner ISO-Institut ermittelte. Die Anforderungen an diese Mobilität bringen die sogenannten Digital Natives mit, für die E-Mails und Video-Konferenzen „old-fashioned“ sind, die selbst Know-How im Bereich von WIKI-Authoren, Communies und Cooperation-Tools mitbringen und somit ihren Beitrag zur Integration von Web 2.0 in das Unternehmen leisten (u. a. Enterprise 2.0, Bitkom: Tipps zum Einsatz von Web 2.0).

Welche kritischen Auswirkungen diese Allways-on-Mentalität auf uns selbst bzw. auf die Effektivität unserer Arbeitsleistung bzw. Zusammenarbeit hat, kann ich an dieser Stelle nicht hinreichend thematisieren und würde dieses Kapitel gesondert beschreiben. Symptomatisch ist sicherlich der Ausspruch der Zeit: „Der Feierabend hat Feierabend.“ Aber dazu ein anderes Mal mehr. [Die Zeit, 28.08.2008, Nr. 36]

Nachtrag zum Artikel Open Space

Nachdem Christian bereits einen Überlick und seine Eindrücke zum 1. Dresdner Open Space hier veröffentlicht hat, möchte ich noch einige Ergänzungen aus meiner Perspektive nachliefern. Wie bereits in dem Artikel erwähnt, sollte man sich zu Beginn einen Unbekannten suchen, um mit ihm ein vorgegebenes Thema kurz zu erörtern. Nachdem ich mich kurz gefragt habe, ob es für das eigene Networking sinnvoll wäre, strategisch vorzugehen (also nach einem erfahrenen älteren Ausschau zu halten, der ja tendenziell höher auf der Karriereleiter steht), entschloss ich mich, wie auf einer Party einfach die mir am sympathischsten (und auch noch suchend schauenden) Person zu schnappen. So bin ich bei Lilia gelandet, mit welcher ich dann auch ausführlich diskutierte, wie auf dem Bild aus Christians Post zu sehen ist.

Die Diskussion ging dann irgendwann weg vom führungslosen Unternehmen (unserer eigentlich vorgegebenen Aufgabe) und stärker in Richtung Wissensmanagement, da sie in der HR-Abteilung arbeitet und ihre Diplomarbeit unter anderem über implizites Wissen geschrieben hat. Nachdem eine Kollegin von ihr dazu kam, haben wir uns dann so ins Gespräch vertieft (bzw. „verquatscht“), dass ich prompt bei der ersten Session erst nach der Hälfte eingestiegen bin.

Ich widmete mich dann der Diskussionsrunde zur Entmystifizierung von Enterprise 2.0, fand aber aufgrund einer recht großen Gruppe und meines späten Hinzukommens nicht so recht den Einstieg in die Diskussion.

Thomas Held
Session zum Corporate Tagging beim 1. Dresdner Open Space. Moderation: Thomas Held

In der zweiten (also der Nachmittags-)Session hat dann einer unserer ehemaligen studentischen Mitarbeiter und angehender Diplomand seine Themenidee zum Coporate Tagging zur Diskussion gestellt und moderiert. Die Diskussionrunde war etwas überschaubarer und konnte einige Ideen und Richtungen für Thomas aufwerfen. Einen konkreten Stand oder Ergebnis haben wir allerdings aus meiner Sicht nicht erreicht, was aber durch die fehlende oder unzureichende Fragestellung bedingt war.

Neben den Hinweisen zu den Blogposts bei Dresden Future Forum und Dresden Future Community sei noch angemerkt, dass die Räumlichkeiten sehr schön und das Essen sehr schmackhaft war. 🙂 Als Veranstaltungsform war es für mich neu und dadurch auf jeden Fall interessant. Ist der Neuheitseffekt aber erstmal verpufft, ergeben sich für mich zwei Schlüsse:

  • Man kann die Veranstaltung gut zum Networking nutzen. Hier wäre insbesondere ein Ausbau der Kennlernrunden wünschenswert. Eventuell sollte man mal eine Kennenlernrunde ala Speed Dating ausprobieren.
  • Möchte man inhaltliche Erkenntnisse mitnehmen, sollten die Fragen der Sessions konkreter als „Web 2.0 heute und in 20 Jahren“ formuliert werden und ich würde für mich auf jeden Fall die Formulierung eines eigenen Diskussionsthemas viel höher priorisieren.

#dos08 – 1. Dresdner Open Space

Die T-Systems Multimedia Solutions hatte zum ersten Dresdner Open Space geladen und wir sind der Einladung gefolgt – mit unklaren Erwartungen. Open Space? So eine Art BarCamp? Richtig! Eine lockere Runde zum Ideenaustausch, in welcher von den Teilnehmern eingebrachte Ideen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht, Projekte angestoßen werden.

Hendrik Kalb beim intensiven Gespräch während der Vorstellungsrunde

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