Delfi in Bremen – Wir stellen uns den Herausforderungen von Learning Analytics

Im stetigen Bestreben unsere Lehrveranstaltung Virtual Collabortive Learning weiter zu entwickeln soll in Zukunft der noch relativ junge Forschungsbereich der Learning Analytics einen Beitrag leisten. Ziel ist es, die Qualität der Lehrveranstaltungen zu verbessern und die Effizienz der persönlichen Betreuung (u.a. durch unsere E-Tutoren) zu steigern.

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Das Projekt eLSA-WiWi: eLearning Service Ausbau Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Der E-Learning-Kompetenzknoten Wirtschaftswissenschaften ist bereits eine fest etablierte Anlaufstelle für die Nutzung des Lernportals OPAL durch Lehrende und Lernende. Er soll im Rahmen des Projektes eLSA in Abstimmung mit den zentralen Diensten des Medienzentrums um zwei Service Funktionen für Lehrende an der Fakultät ausgebaut werden:

  1. Erstellen von eLectures (multimedialer Mitschnitt von Präsenzveranstaltungen)
  2. Aufbereitung vernetzter multimedialer Selbstlernmaterialien für rechnergestützte Übungen

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LSWIIM goes twitter

Unser Lehrstuhlblog wird in wenigen Tagen die 1000-views-Marke überschreiten. Wir freuen und über das Interesse an unseren Posts. In der Zukunft möchten wir noch aktiver über das Geschehen an unserem Lehrstuhl informieren. Dafür haben wir bei twitter einen Lehrstuhl-tweet eingerichtet. In diesem tweet möchten wir vor allem über die Forschung am Lehrstuhl informieren. Wir werden den tweet nutzen um auf aktuelle Publikationen des Lehrstuhl hinzuweisen, um über Forschungs- und Transferprojekte zu informieren und auf interessante Vorträge hinzuweisen. Wir möchten mit unserem tweet vor allem (potenzielle) Partner – sowohl Unternehmen als auch Forscher – ansprechen, sowie alle, die sich für unsere Forschungsinteressen und -tätigkeiten interessieren. Alle, die sich unser Gefolgschaft anschließen möchten, sind herzlich willkommen!

Vortrag vom Bundesminister Wolfgang Tiefensee an der TUD

Am 17.02.2009 fand an der TU Dresden ein Vortrag vom Bundesminister Wolfgang Tiefensee zum Thema „Wirtschaftlicher Erfolg durch Kooperation von Forschung und Unternehmen“. Da dieses Thema (gut, zumindest der Titel) meine Doktorarbeit direkt betrifft (mehr zu meinen Forschungsfeldern, mehr zu meiner Doktorarbeit), habe ich mir den Vortrag angehört. Ich fasse mal kurz zusammen: Es ist wichtig, dass die Hochschulen mit (kleinen und mittelständischen) Unternehmen zusammenarbeiten. Es ist auch wichtig, dass die innovativen Ideen aus den Hochschulen ihren Weg in die Wirtschaft finden. Ja, Ostdeutschland hat besondere Bedürfnisse, hier wird aber einiges schon getan. Man muss stark sein und in die Zukunft blicken. Und man muss mit anderen zusammenarbeiten – dann werden wir es schaffen. Vortrag vom Bundesminister Wolfgang Tiefensee an der TUD weiterlesen

Design Science bei der Schwester der Wirtschaftsinformatik – Teil 1

Leider ist man auch als Forscher oder Wissenschaftler vor falscher Selbsteinschätzung nicht gefeit, was dazu führen kann, dass man sich über- oder unterschätzt. Dies kann wiederum bedeuten, dass man bei Überschätzung etwas als Forschungsbeitrag postuliert, was bestenfalls eine Beratungstätigkeit oder argumentierte Ideefindung oder Ähnliches ist und bei Unterschätzung, dass man etwas nicht publiziert oder bis zum Ende verfolgt, weil man es für trivial hält.

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Wir über uns – die Mitarbeiter stellen ihre Forschungsinteressen vor

Am Dienstag, den 20.01.2009, haben Peter, Christian, Hendrik und ich die Gelegenheit ergriffen, uns bei den Studenten im Hauptstudium zu präsentieren. Mit einem kurzen Vortrag zu den Forschungsgebieten des Lehrstuhls hat Hendrik den Rahmen gespannt und dann hat jeder von uns über die persönlichen Forschungsinteressen erzählt. Die Reaktion der Studenten (es war in der Übung zu Unternehmenskommunikation) waren eher zurückhaltend, aber zumindest nicht negativ. Wir hoffen, dass sich der eine oder die andere auf uns erinnern, wenn sie ein passendes Thema für die Seminar-, Studien- oder Diplomarbeit suchen.
Für alle, die nicht dabei waren, haben wir hier die Folien zur Verfügung gestellt. Über Fragen oder Anregungen freuen wir uns natürlich jederzeit :-).
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Was ist „wissenschaftlich“?

Als wissenschaftlich werden solche Aussagen bezeichnet, bei denen man den Wahrheitswert feststellen kann. Also solche, die als „wahr“ oder „falsch“ bezeichnet werden können.

Eine wissenschaftliche Aussage muss des Weiteren folgende Kriterien erfüllen:

  • Eine Aussage muss empirisch (d.h. an der Wirklichkeit) überprüfbar sein. Es muss möglich sein eine Aussage zu verifizieren (bestätigen) oder zu falsifizieren (ablehnen).
  • Es muss möglich sein, die Aussagen von vorhandenen Prämissen oder Axiomen logisch richtig abzuleiten.
  • Die Aussage muss in ihrer Gesamtheit widerspruchsfrei sein. Sie darf nicht aus zwei Aussagen bestehen, die sich gegenseitig widersprechen. Auch darf sie keine sich widersprechende Aussage beinhalten.
  • Eine Menge wissenschaftlichen Aussage muss Systematisiertheit aufweisen. Die enthaltenen Aussagen erfordern einen Klassifikations- und Begründungszusammenhang.
  • Um die oben genannten Kriterien zu erfüllen, muss eine Aussage auch verständlich sein. Hier wird eine größtmögliche Präzision der sprachlichen Ausdrücke gefordert.

Die oben genannten Kriterien beziehen sich auf die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit. Man kann aber auch die Wissenschaftlichkeit der Arbeitsprozesse selbst sowie der Arbeitshaltung betrachten. Hier sollten folgende Kriterien beachtet werden:

  • Vorurteilsfreiheit, d.h. es darf nichts, was zum Gegenstandsbereich des betroffenen Wissenschaft gehört, grundsätzlich ausgeschlossen werden
  • Öffentlichkeit, d.h. die Zugänglichkeit der Wissenschaft für Kritik
  • Provisorische Gültigkeit, d.h. keine wissenschaftliche Aussage darf als endgültig betrachtet werden
  • Konditionalität, d.h. die Voraussetzungen und Bedingungen, unter denen eine Aussage gültig ist, müssen explizit genannt werden

Als nicht-wissenschaftlich gilt alles, was die obigen Kriterien nicht erfüllt. Dabei ist die Bezeichnung „nicht-wissenschaftlich“ kein Werturteil. Nicht-wissenschaftliche Forschungs- oder Beratungstätigkeit hat ihre Bedeutung und ihren Wert. Dagegen ist der Begriff unwissenschaftlich mit einem Werturteil verbunden. Als unwissenschaftlich werden nicht-wissenschaftliche Haltungen/Einstellungen/Vorgehensweise/Arbeitsergebnisse bezeichnet, wenn sie einen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben.

(Quelle: Heinrich, L.J. (1993), Wirtschaftsinformatik – Einführung und Grundlegung, Oldenbourg Verlag, München, Wien. S. 62-66)